Logbuch

Frühlingshauch auf Usedom
Lieber Käptn Karl, deine Kajüte ist große Klasse. Wir haben unseren Kurzurlaub sehr genossen und werden uns deine Adresse für nochmalige Besuche auf Usedom gern vormerken. Eine winzige Anregung (f...
Donnerstag, 21. Februar 2019
Wunderbar
Ich war mit Ch. Schad über Silvester bei Euch. Top, es hat uns sehr gut gefallen. Auch mit zwei Rollstühlen konnten wir uns gut arrangieren. Immer wieder gerne. Dankeschön Jan Elbracht
Montag, 07. Januar 2019
Resümee
Bei Käpt'n Karl haben wir die heißesten Tage des Sommers bzw des ganzen Jahres verbracht. Die Kajüte hat eine gehobene Ausstattung und man beginnt gleich mit dem Urlaub bei Ankunft. Tom Best...
Freitag, 03. August 2018

Free Käpt'n Karl

Kaum einer erinnert sich, dass Freikörperkultur auf ein Abenteuer von Käpt'n Karl zurück geht. 

Käpt'n Karl war mit seiner Mannschaft in Indonesien vor Anker, als ein gewaltiger Sturm losbrach. Er wollte mit einem Sack voller IKEA-Bleistifte mit den Einheimischen handeln und seine Mannschaft war  Free Kaptn Karlan Bord geblieben. Aus Angst, das Schiff könnte gegen die Felsen geschleudert werden, übernahm Major Tom das Kommando und manövrierte den Kahn in eine abgelegene Bucht.

Das nutzten die Kannibalen natürlich sofort aus. Nicht nur, dass sie Käpt'n Karl alle seine IKEA-Bleistifte wegnahmen, sie zogen ihn auch splitternackt aus und rieben ihn mit Koskosöl ein, um ihn zu grillen.

Aber die Kannibalen hatten nicht mit Karls Mannschaft gerechnet. Mit dem Schlachtruf 'Free Käpt'n Karl' kamen die Kameraden auf dem Landweg und befreiten ihren Kapitän. Zum Glück schlug das Wetter so schnell um, wie auf Usedom und sie konnten das nackte Leben ihres Kapitäns retten und die Flucht ergreifen.

Weil Käpt'n Karl dieses Abenteuer leicht angegrillt überstanden hatte, wurde ihm zu Ehren steuerbords eine Flagge mit den drei Buchstaben FKK gehisst. Noch heute ziehen sich Menschen zum Gedenken an seine Rettung nackt aus und reiben sich mit Kokosöl -oder was auch immer sie zur Hand haben- ein.

Da man in der DDR weder Personenkult noch englische Ausdrücke leiden konnte, wurden die drei Buchstaben in den sperrigen deutschen Begriff Freikörperkultur umgedeutet. Das änderte aber nichts daran, dass gerade auf Usedom in der Zeit des Sozialismus ausgiebig an Käpt'n Karl gedacht wurde. Und auch heute noch sind Freunde von Käpt'n Karl häufig anzutreffen.