Logbuch

Erholung pur
Wir haben 3 Wochen in der Kajütte von Käpt'n Karl verbracht. Der Blick vom oberen Zimmer unserer Leichtmatrosin war einfach traumhaft und man hört absolut nichts.Erholung vorprogrammiert... Di...
Dienstag, 03. Oktober 2017
Erholsamer Urlaub
Wir haben eine Woche in der sehr schönen Kajüte Major Tom verbracht. In der kleinen Ferienwohnung in ruhiger und grüner Lage fühlten wir uns gleich wohl und fanden ausreichend Erholung. Das Haus i...
Sonntag, 27. August 2017
Wohlfühlen leicht gemacht
Bei Käpt'n Karl heißt es Wohlfühlen leicht gemacht! An viele kleine Details wurde gedacht: drinnen macht z.B. die Kombination verschiedener Materialien den Unterschied zu anderen Unterkünfte...
Montag, 07. August 2017

Karls großer Bahnhof

Daß Karlshagen einen großen Bahnhof hatte, ist kaum noch zu ahnen.

Während Käpt'n Karl sich um Genua herumschlug, bauten die Strategen im Dritten Reich die 'Heeresversuchsanstalt' im Norden von Usedom. In wenigen Jahren gebaut und in wenigen Monaten durch alliierte Bombardements wieder dem Erdboden gleich gemacht erinnert heute nur wenig an den Größenwahn dieser Epoche. Verständlich auch, dass sich niemand gerne an diese schaurige Expansion des Ortes mit Militär, Wissenschaftlern aber auch tausenden Fremd- und Zwangsaerbeitern erinnern möchte.

Der Bahnhof mit ehemals vier Gleisen, S-Bahn und Fernbahnsteig liegt im Wald bei Karlshagen. Ein Gleis wird noch heute von der UBB genutzt, ein zweites liegt zur Veranschaulichung daneben. Die anderen wurden demontiert. Die große Unterführung ist gut erkennbar und nur nicht begehbar, weil sie mit Grundwasser geflutet ist.

Als historisch interessierter Mensch wünscht man sich, mehr von der unvorstellbar umfangreichen Bebauung zu sehen. Politisch aber mag es richtig sein, dass man alle verbliebenen Reste deutscher Großmannssucht abgetragen und unsichtbar gemacht hat.

Auch wenn Karl heute gerne mal auf Gleis 4 von Berlin kommend hier eingefahren wäre.

Der Eingang zur 'Siedlung' war übrigens dort, wo heute von der Peenemünder Straße die Ostseestraße zur Dünenresidenz abgeht. Und die Unterführung des Bahnhofs findet man, wenn man der 'Alten Peenemünder Straße' (links an der Pizzeria Stella di Lago vorbei) 500 Meter folgt.