Logbuch

Wir genießen noch in vollen Zügen...
Wir haben Major Tom gebucht und sind im Vorfeld sehr gut betreut worden. Bei der Ankunft von Käptain Albrecht ebenso und auch mit guten Tipps versorgt worden. Die Kombüse ist gut ausgestattet und in...
Mittwoch, 20. Juni 2018
schön war`s
Auf der Suche nach etwas Besonderem sind wir bei Käpt`n Karl fündig geworden und können auf 10 wunderbare Urlaubstage an Bord zurückblicken. Lage, Ausstattung & Organisation im Vorfeld sind e...
Mittwoch, 20. Juni 2018
Erholung pur
Wir haben 3 Wochen in der Kajütte von Käpt'n Karl verbracht. Der Blick vom oberen Zimmer unserer Leichtmatrosin war einfach traumhaft und man hört absolut nichts.Erholung vorprogrammiert... Di...
Dienstag, 03. Oktober 2017

Schwalbennest

Die Schwalben und die Krähen nisten gerne hoch oben.

Das kommt daher, das auf der Arche Noah die Vögel nicht bei den stinkigen Tieren auf Decke wohnen wollten. Da sie ja fliegen konnten, suchten sie sich ihre Plätze in der Höhe. Deshalb heißt der Ausguck auf einem Segelschiff auch Krähennest. Käpt'n Noah war es schließlich auch, der eine Krähe (Luther übersetzt 'einen Raben'), dann eine Taube fliegen ließ um Land zu finden. 

Während sich die Krähen auch in gemachte Nester setzen, bauen die Schwalben ihre Wohnungen selbst. Bevorzugt unter Vorsprüngen, also z.B. unter dem Krähennest auf dem Schiff. Oder zwischen den Spanten in der Kajüte von Major Tom.

Krahennest

Der Begriff Krähennest bezeichnet in der Seemannssprache die zu einem Mastkorb umgebaute Plattform am Masttopp.

Während mein Kollegen Christopherus Carolus Kolumbus um die Meere segelte war das Krähennest der (unbeliebte) Platz für die Seeleute, die als Ausguckposten die Sichtung anderer Schiffe oder von Land an die Schiffsführung zu melden hatten.  Die Höhe des Ausgucks entscheidet über die Sichtweite; bei einem Standort von 2 m über der Wasseroberfläche überschaut man einen Bereich von ca. 5 km, bei 10 m erweitert sich der Radius auf ca. 12 km, bei 15 m auf 15 km. Ein bekannter Ausguckposten, der weit blicken konnte, rief einmal: "Die 'öme' kommen! Ve'dammt viele 'öme'!"

Krähennester und Beobachtungstürme wurden auf Kriegsschiffen noch im Zweiten Weltkrieg verwendet. Mit Hilfe des Radars konnte man besonders bei schlechter Sicht andere Schiffe allerdings schon bald viel besser orten als mit den Augen des besten Ausgucks, und die Krähennester verschwanden.

Der Name Krähennester leitet sich daraus ab, dass früher Krähen mitgeführt wurden. Mit Hilfe der Krähen konnte man Land finden. Eine Krähe wurde freigelassen und das Schiff ist der Krähe gefolgt. Womit wir wieder bei Käpt'n Noah wären.

Quelle (unter anderem): wikipedia.de