Logbuch

Erholung pur
Wir haben 3 Wochen in der Kajütte von Käpt'n Karl verbracht. Der Blick vom oberen Zimmer unserer Leichtmatrosin war einfach traumhaft und man hört absolut nichts.Erholung vorprogrammiert... Di...
Dienstag, 03. Oktober 2017
Erholsamer Urlaub
Wir haben eine Woche in der sehr schönen Kajüte Major Tom verbracht. In der kleinen Ferienwohnung in ruhiger und grüner Lage fühlten wir uns gleich wohl und fanden ausreichend Erholung. Das Haus i...
Sonntag, 27. August 2017
Wohlfühlen leicht gemacht
Bei Käpt'n Karl heißt es Wohlfühlen leicht gemacht! An viele kleine Details wurde gedacht: drinnen macht z.B. die Kombination verschiedener Materialien den Unterschied zu anderen Unterkünfte...
Montag, 07. August 2017

Fußball auf Färöer

Schiedsrichter-PfeifeFußball auf den Føroya (Färöer-) Inseln ist schon etwas ganz Besonderes. 

Auf meinen Nordlandfahrten habe ich mich oft den Føroya-Inseln genähert und mich über die sonderbaren Rufe gewundert, die durch den Nebel drangen. Als ich einmal in einer sehr nebligen Zeit dort am Fischen war, zog ich ein ganzes Netz voll mit 153 Fußbällen aus dem Wasser. Also lief ich den Hafen von Vágur an, um meinen Fang unter die Leute zu bringen.

Es war die Zeit, als sich die Fußballer von den Faröer aufmachten, die anderen Staaten in Europa -wie einst die Wikinger- in Angst und Schrecken zu versetzen. Da die Vorbereitungszeit sehr nebelig war, nutzte man jeden Tag zum Training. Das gab ein Hallo, als ich mit den Fußbällen eintraf. Sofort eskortierten mich die Einheimischen mit meinem Fang zum Trainingslager. Es war nebelig. Der Platz sind die vermutlich einzigen ebenen 7.140 qm auf den ansonsten bergigen Inseln. Man konnte die Hand kaum vor Augen sehen. Trotzdem bemühten sich die Spieler in einem Freundschaftsspiel, ihre Taktik zu erproben. Dabei riefen Sie, wenn Sie abspielten laut "Hey" und den Namen des Spielers, den Sie anzuspielen gedachten. Wer den Ball fliegen sah, rief "heyhey" und wenn er einen Spieler erreichte, rief dieser "Takk". Hörte man nach "Hey, Johannson" mehrere "heyhey", aber kein "Takk", war der Ball vermutlich im Aus. Dass mancher Ball über den Weidezaun flog, der den Platz umschloß ist klar und im Westen lag ja das Meer. 

Photo ohne Nebel:
Erik Christensen, wikipedia.org

Dank Ihrem Geschick, sich auch im Nebel zurecht zu finden und sich durch lautes Zurufen zu verständigen, sind die Spieler der Føroya der Schrecken Europas geworden.

Und weil ich ihnen ihre verschossenen Bälle zurückbrachte wurde ich zum Ehrenspielführer ernannt und bekam eine Original-Føroya-Nebel-Schiedsrichterpfeife geschenkt, die ich im Waschraum meiner Kajüte aufbewahre.